Aufgrund des Strukturwandels werden viele bauliche Zeitzeugen einer ganzen Epoche schon bald verschwunden sein. Etliche davon haben neben einem funktionalen auch einen ästhetischen Aspekt, der hier für die Nachwelt dokumentiert werden soll. „INDU-Art“ steht somit nicht nur für die angewandte Kunst des Fotografierens, sondern auch für die konstruktive Ästhetik der Anlagen.

Wir sind zwei ambitionierte Freizeit-Fotografen, die hauptsächlich Industri­eanlagen ablichten. Wir haben darüber diskutiert, ob wir dokumentarische oder künstlerische Fotografie machen. Im Grunde ist es beides.

Industriekultur, Industrie­architektur, Industrie­technik, Industrie­geschichte und Denkmalschutz sind unsere Themen. Wer Gruselruinen, Abbruch-Dramatik und Trümmer-Action bevorzugt, dürfte eher enttäuscht sein und wird von uns auf die einschlägigen Seiten im Web verwiesen. Dennoch werden wir uns zwangläufig mit Abbruch und Verfall beschäftigen müssen und oft genug einen Wettlauf mit den Baggern führen. Doch lieber ist uns der noch erhaltene Zustand, sprich aktive Betriebe und nicht zuletzt auch Umnutzungen und Museen. In diesem Sinne freuen wir uns über jede Unterstützung und danken an dieser Stelle jenen Unternehmen und Vereinigungen, bei denen wir bereits zu Foto-Besichtigungen eingeladen waren.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und auch ein wenig Nach­denk­lichkeit beim Betrachten der Fotos.